Raspberry Pi USB-Stick – Standard-Controller, einfach besser ausgewählt
Der neue USB-Stick von Raspberry Pi wirkt wie eine saubere Umsetzung bekannter Controller-Technik – keine neue Speichererfindung.
Das Raspberry-Pi-Team hat kürzlich einen eigenen USB-Stick vorgestellt, der sich vor allem an Entwickler und Bastler richtet, die zuverlässigen Wechselspeicher für ihre Boards und Systeme brauchen. Auf dem Papier sieht das Ganze ziemlich ordentlich aus: Aluminiumgehäuse, vernünftige Dauer-Geschwindigkeiten und Firmware-Funktionen, die man sonst eher aus höherwertigen Flash-Produkten kennt.
Ein Punkt in der Ankündigung fällt allerdings sofort auf: die Beschreibung eines pseudo-SLC-Caches, der Schreibvorgänge auf QLC-NAND beschleunigen soll. Liest man das schnell, kann es fast so klingen, als wäre das etwas Besonderes oder Proprietäres. Ist es aber nicht. Das ist eine ganz normale Technik, die in modernem Flash-Speicher überall eingesetzt wird.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie hilft, ein tatsächlich besser gebautes Produkt von Marketing-Formulierungen zu trennen, die eine ganz normale Controller-Funktion etwas exotischer klingen lassen.
