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Was ist H-Testing für USB-Laufwerke? Sind H2 und H5 dasselbe?

Was ist H2-Testing und H5-Testing

Also, was ist H-Testing für USB-Laufwerke eigentlich?

Ich bin bei einer Weinverkostung. Von der Sorte, bei der eigentlich niemand wirklich etwas verkostet. Alle halten ein Glas, nicken höflich und versuchen auszusehen, als gehörten sie in diesen Raum.

Ich stoße auf einen Tech-Mogul. Große CEO-Ausstrahlung. Kennt Märkte, Bewertungen und Vorstandsetagen — aber keine Flash-Controller.

Irgendwo zwischen dem Pinot Noir und dem, was jemand unbedingt als „sehr exklusiv“ bezeichnet, sagt er:

„Wir hatten einmal ein Problem mit gefälschten USB-Sticks. Jemand erwähnte H-Testing. Was ist das genau?“

An dieser Stelle geraten die meisten Erklärungen aus dem Ruder. Entweder wird es überhöht, als wäre es eine Art Sicherheitszertifizierung, oder heruntergespielt, als wäre es nur ein schnelles Formatieren.

Also nehme ich einen Schluck und sage:

„Okay … stell dir vor, du kaufst einen Weinkeller, der behauptet, er fasst 1.000 Flaschen.“

Jetzt habe ich seine Aufmerksamkeit.

Warum H-Testing überhaupt existiert

Ein gefälschter Weinkeller bricht nicht zusammen, wenn du Flasche Nummer 501 hineinstellst. Er stapelt die Flaschen einfach stillschweigend übereinander und hofft, dass du es nicht bemerkst.

Genau so verhalten sich gefälschte USB-Laufwerke.

Sie lügen über ihre Kapazität.

Ein Laufwerk behauptet, 128 GB zu haben. Physisch besitzt es vielleicht nur 16 GB echten NAND-Flash. Der Controller meldet dem Betriebssystem die größere Zahl, Dateien lassen sich scheinbar problemlos kopieren, und alles sieht normal aus — bis die echte Grenze erreicht ist.

Ab diesem Punkt überschreiben neue Daten stillschweigend alte Daten. Keine Warnungen. Keine Fehlermeldungen. Nur später beschädigte Dateien.

H-Testing wurde entwickelt, um genau dieses Verhalten aufzudecken.

Was H-Testing tatsächlich macht

Ein H-Test führt einen vollständigen logischen Schreib- und Verifizierungszyklus durch.

Zuerst schreibt er bekannte Datenmuster, bis das Laufwerk vollständig gefüllt ist — nicht „fast voll“, sondern zu 100 % der gemeldeten Kapazität.

Anschließend liest er alle Daten wieder aus und überprüft, ob jedes einzelne Byte mit dem geschriebenen Wert übereinstimmt.

Wenn etwas nicht übereinstimmt, hast du etwas Wichtiges über dieses Laufwerk gelernt — und das ist selten eine gute Nachricht.

Das ist alles. Das ist der Test.

Zu den Bezeichnungen (wo die Verwirrung beginnt)

Das eigentliche Tool heißt H2testw.

Das „H“ steht nicht für eine Hierarchie. Die „2“ steht nicht für eine Stufe. Es ist weder Teil einer Reihenfolge noch einer Skala.

Viel später — meist durch Marktplatzangebote, Werks-QC-Blätter und schlecht übersetzte Dokumentationen — tauchte der Begriff „H5-Test“ auf.

Hier ist der entscheidende Punkt:

Es gibt kein H5-Tool. Es gibt kein H1, H3 oder H4. Es gibt keine Progression.

„H5“ ist informeller Slang und bedeutet fast immer: „Wir haben einen H2-ähnlichen Vollkapazitätstest durchgeführt.“

Der Vergleich, der wirklich zählt

Merkmal H2testw „H5-Test“
Offizielles Tool Ja Nein
Kapazitätsverifikation Ja Ja
Erkennung gefälschter USB-Laufwerke Ja Ja
Sicheres Löschen Nein Nein
Sicherheitstests Nein Nein
Physisches NAND-Löschen Nein Nein
Compliance-taugliche Datenvernichtung Nein Nein

„Aber es füllt doch das Laufwerk — ist das nicht ein Löschen?“

Ja, ein H-Test überschreibt den gesamten logischen Adressraum eines USB-Laufwerks.

Nein, das bedeutet nicht, dass der gesamte physische Flash-Speicher gelöscht wird.

Flash-Controller verwenden Wear-Leveling, Block-Remapping und Reservebereiche (Over-Provisioning). Alte Daten können in physischen NAND-Blöcken verbleiben, die keiner logischen Adresse mehr zugeordnet sind, die das Betriebssystem sehen kann — ein Verhalten, das in Longevity of USB Flash and Wear Leveling detaillierter erklärt wird.

Aus Sicht des Computers wirkt das Laufwerk sauber. Aus forensischer oder Compliance-Sicht gibt es diese Garantie jedoch nicht.

Deshalb sind Integritätstests und Medien-Gesundheitsprüfungen (z. B. das Erkennen nicht lesbarer oder ausfallender Blöcke) ein ganz anderes Thema, wie in How to Check for Bad Sectors on a USB Flash Drive beschrieben.

Die Wein-Glas-Essenz

Ich beende die Erklärung, und der CEO nickt. Er muss keine Wear-Leveling-Algorithmen oder NAND-Remapping-Tabellen verstehen.

Also gebe ich ihm die Version, die hängen bleibt:

„H-Testing ist, als würdest du jedes Regal im Keller füllen und prüfen, ob jede Flasche noch die ist, die du hineingestellt hast. Es beweist, dass der Keller echt ist. Es macht das Gebäude nicht feuerfest.“

Genau das übersehen die meisten.

Die endgültige Wahrheit — ohne Wein

H-Testing (H2testw) überprüft Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit — nicht Sicherheit. Es gibt keine H-Skala. Keine Stufen. Und wenn jemand „H5“ sagt, meint er fast immer: „Wir haben H2 ausgeführt.“


Wie dieser Artikel entstanden ist: Dieser Artikel wurde mit KI-gestützter Recherche und Strukturierung erstellt und anschließend von einem GetUSB-Redakteur geprüft, bearbeitet und technisch validiert. Etwaige Bilder in zukünftigen Updates dienen der Illustration und sind nicht als forensische oder diagnostische Beweise gedacht.

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