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Storage Class Memory erklärt: die fehlende Schicht zwischen DRAM und NAND

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Wenn man sich einmal genauer anschaut, wie KI-Systeme heute tatsächlich Daten bewegen, merkt man ziemlich schnell, dass es nicht nur darum geht, schnellere Prozessoren oder mehr Speicher zu haben, sondern vielmehr darum, was zwischen diesen Ebenen passiert und wie oft das System gezwungen ist zu warten.

Im vorherigen Artikel über High Bandwidth Memory ging es darum, Daten so nah wie möglich am Prozessor zu halten, damit die GPU nicht untätig bleibt. Das ist die oberste Ebene im System und absolut entscheidend, löst aber nur einen Teil des Problems, weil schlicht nicht alles dort untergebracht werden kann.

Sobald der aktive Datensatz größer wird als das, was in diese unmittelbare Ebene passt, landet man wieder bei der Bewegung von Daten zwischen DRAM und NAND, und genau dort fühlt sich das Ganze plötzlich unausgeglichen an. DRAM ist schnell und reagiert direkt, aber teuer und nicht beliebig skalierbar. NAND ist deutlich praktischer, wenn es um Kapazität geht, bringt aber selbst bei guten Flash-Lösungen genug Verzögerung mit, dass es unter Dauerlast spürbar wird.

Genau diese Lücke ist der Punkt, an dem Storage Class Memory seinen Platz bekommt. Nicht als neue Technologie, die eine der beiden Seiten ersetzt, sondern als eine Art Zwischenschicht, die den Übergang glättet, damit das System nicht ständig zwischen sehr schnell und merklich langsamer hin- und herspringt.

Wenn man das Ganze im größeren Zusammenhang sehen möchte, passt das direkt zu der zentralen Analyse hier: NAND verschwindet nicht, aber KI-Server sind heute auf mehr als nur Flash angewiesen.

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Warum du jede „Beste USB-Stick“-Liste ignorieren solltest

Mehrere USB-Sticks in einem Duplikator-Rack, die zeigen, dass sich Consumer-Modelle äußerlich oft ähneln, obwohl sich Controller-Funktionen und Geräteverhalten deutlich unterscheiden

Jedes Jahr, wirklich ohne Ausnahme, tauchen dieselben Artikel wieder auf.

„Die besten USB-Sticks 2026.“ „Top 10 der schnellsten USB-Sticks, die du kaufen kannst.“ „Welchen USB-Stick solltest du jetzt kaufen?“

Die laufen fast immer nach demselben Muster ab. Ein paar bekannte Marken, ein paar Benchmark-Grafiken, vielleicht noch ein kurzer Hinweis auf die Verarbeitungsqualität, und am Ende ein Ranking, das gerade seriös genug wirkt, um Klicks und Provisionen mitzunehmen.

Auf den ersten Blick sieht das alles ganz nützlich aus. Früher war Geschwindigkeit bei Speicherprodukten tatsächlich ein echter Unterschied. Auch die Kapazität hat Produkte klarer voneinander getrennt. Und die Zuverlässigkeit einer Marke ließ sich von außen oft leichter einschätzen.

Das Problem ist nur: Diese Listen versuchen ein Problem zu lösen, das inzwischen größtenteils in den Hintergrund gerückt ist.

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Raspberry Pi USB-Stick – Standard-Controller, einfach besser ausgewählt

Raspberry Pi Platine mit angeschlossenen USB-Sticks für Diskussion über kontrollierte Medien und Schreibschutz

Der neue USB-Stick von Raspberry Pi wirkt wie eine saubere Umsetzung bekannter Controller-Technik – keine neue Speichererfindung.

Das Raspberry-Pi-Team hat kürzlich einen eigenen USB-Stick vorgestellt, der sich vor allem an Entwickler und Bastler richtet, die zuverlässigen Wechselspeicher für ihre Boards und Systeme brauchen. Auf dem Papier sieht das Ganze ziemlich ordentlich aus: Aluminiumgehäuse, vernünftige Dauer-Geschwindigkeiten und Firmware-Funktionen, die man sonst eher aus höherwertigen Flash-Produkten kennt.

Ein Punkt in der Ankündigung fällt allerdings sofort auf: die Beschreibung eines pseudo-SLC-Caches, der Schreibvorgänge auf QLC-NAND beschleunigen soll. Liest man das schnell, kann es fast so klingen, als wäre das etwas Besonderes oder Proprietäres. Ist es aber nicht. Das ist eine ganz normale Technik, die in modernem Flash-Speicher überall eingesetzt wird.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie hilft, ein tatsächlich besser gebautes Produkt von Marketing-Formulierungen zu trennen, die eine ganz normale Controller-Funktion etwas exotischer klingen lassen.

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Warum manche USB-Geräte BOT verwenden und andere UASP

Vergleichsgrafik mit BOT als einspurige Brücke und UASP als mehrspurige Autobahn zur Veranschaulichung unterschiedlicher USB-Transportmethoden

Auf den ersten Blick machen die meisten USB-Speichergeräte exakt dasselbe. Sie werden eingesteckt, der Computer erkennt sie, ein Laufwerksbuchstabe erscheint, und dann schiebt man Dateien hin und her. Aus Sicht des Anwenders ist die Sache damit meistens erledigt.

Unter der Haube läuft die Kommunikation mit dem Computer aber nicht bei jedem USB-Gerät auf die gleiche Weise ab.

Manche Geräte werden über BOT eingebunden und enumeriert, also über Bulk-Only Transport. Andere, vor allem leistungsorientierte USB-3.x- und USB-3.2-Geräte, nutzen UASP, kurz für USB Attached SCSI Protocol. Für die meisten Leute sagen diese Begriffe gar nichts. Für IT-Teams, Softwareentwickler und Unternehmen, die USB-Medien für einen bestimmten Workflow qualifizieren müssen, kann das allerdings eine ziemlich große Rolle spielen.

Stellen Sie es sich wie eine einspurige Brücke gegenüber einer mehrspurigen Autobahn vor

Der einfachste Vergleich ist Verkehr.

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Töten Micro-Writes heimlich deine SSD? Lass uns das mal runterfahren.

Nahaufnahme einer Crucial T705 PCIe Gen5 NVMe M.2 SSD zwischen zwei Fingern vor blauem Hintergrund

Töten Micro-Writes heimlich deine SSD? Lass uns das mal runterfahren.

Wenn du in letzter Zeit ein paar Storage-Schlagzeilen gelesen hast, bist du bestimmt über Artikel gestolpert, die behaupten, deine SSD würde still und leise durch Hintergrundaktivitäten verschlissen – Browser-Cache, Telemetrie, kleine 4KB-Schreibvorgänge, die sich angeblich stapeln, bis das Laufwerk vorzeitig den Geist aufgibt. Klingt technisch. Klingt ein bisschen bedrohlich. Und klickt sich natürlich hervorragend.

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Im Inneren eines KI-Computers: Warum moderne KI-Systeme so viel Speicher benötigen

Skalierung eines KI-Servers von einer einzelnen Maschine über vollständige Racks bis hin zu einem Rechenzentrum – veranschaulicht, warum moderne KI-Systeme so viel Speicher benötigen

Wie ein KI-Server wirklich aussieht, wenn man den Deckel öffnet

Derzeit gibt es viel Lärm darüber, dass KI „zu viel Speicher“ verbraucht. Die Preise steigen. Die Verfügbarkeit ist knapp. Überall heißt es, die Nachfrage explodiere. Das haben Sie wahrscheinlich schon gelesen.

Doch das meiste, was darüber geschrieben wird, lässt den wichtigsten Punkt aus: wie ein KI-Computer physisch aussieht und warum er überhaupt so viel Speicher benötigt. Nicht in abstrakten Diagrammen oder Marktprognosen, sondern in Begriffen, die man sich vorstellen kann. Sobald man versteht, was ein einzelnes KI-System tatsächlich verbraucht, klingt der Rest der Geschichte nicht mehr dramatisch, sondern unvermeidlich.

Ich habe das kürzlich an einem Ort erklärt, der mit Rechenzentren nichts zu tun hat. Ich war an der Schule meines Kindes bei einem „Elterntag“, stand in einem Klassenzimmer, und ein paar Schülerinnen und Schüler begannen, Fragen zu KI zu stellen. Keine Chatbot-Fragen. Echte Fragen. Wie sieht der Computer aus? Wohin gehen die Daten? Warum reden alle ständig von „Speicher“, als wäre das der entscheidende Punkt?

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